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Die politische Hauptstadt Wien kennenlernen!

Reisebericht der «Die Mitte 60+ Schweiz» nach Wien

Die Mitte 60+ Schweiz politisch in Wien unterwegs

Eindrückliche politische Begegnungen und wertvolle Erfahrungsaustausche  erlebte ein 13-köpfige Gruppe «Die Mitte 60+ Schweiz» während ihres dreitägigen Aufenthaltes in Wien. Für dermalen waren nicht die unzähligen historischen, kulturellen oder touristischen Sehenswürdigkeiten das primäre Reiseziel. Dazu gehörten Besuche des Parlamentsgebäudes, beim Ständigen Ausschuss der OSZE, bei der Schweizer Botschaft und beim österreichischen Seniorenbund ÖSP im Haus der ÖVP in Wien. Das reichbefrachtete Rahmenprogramm haben dank ihrem vielseitigen Netzwerk Präsidentin Ida Glanzmann-Hunkeler, ehemalige Nationalrätin (Altishofen LU) und Geschäftsführer Peter R. Hofmann (Oberägeri ZG) vorbereitet.

Im Zentrum der politischen Macht

Ein erstes Highlight war die Führung durch das Parlamentsgebäude, dem zentralen Ort der österreichischen Politik. Dieses historische Bauwerk ist erfüllt von viel Geschichte, von Kunst und Architektur. Dieses voluminöse Gebäude ist in den letzten Jahren mit modernen Ausbauten publikumsfreundlich noch attraktiver geworden. Spannend war auch viel Wissenswertes zu den parlamentarischen Prozessen. Beeindruckend ist zudem das «Demokratikum», wo auf 1’500 m2 die Besucherschaft geführt oder selbständig bei 27 interaktiven Medienstationen die Entwicklung der Demokratie Österreich entdeckt werden kann.

Aktive Interessenvertretungen der Senioren

 

Bekanntlich besteht als Folge der Nationalratswahlen 2024 seit März 2025 die Bundesregierung aus einer Dreierkoalition von ÖVP, SPÖ und FDP, angeführt von Christian Stocker ÖVP. Beim spannenden Gedankenaustausch Vertretern des österreichischen Seniorenbundes waren diese Regierungsbildung und ebenso sozialpolitische Positionen für das Leben im Alter zur Sprache. Dass die ÖVP-Senioren zweigeteilt im Österreichischen Seniorenbund zur Interessenvertretung mit Einsitz in Regierungsgremien und zudem bei den ÖVP-Senioren aktiv sind, war für die Gäste aus der Schweiz neu. Letztere sind als politisch unabhängiger Verein mit einem breiten Dienstleistungsangebot (kostenlose Beratungen, umfangreiche kulturelle, gesellige, sportliche Angebote) besonders aktiv. Die ÖVP-Senioren sind ihrerseits eine der 9 Teilorganisationen der nationalen Volkspartei. Sie nehmen primär seniorenrelevante Interessenvertretungen auf Bundes- und europäische Ebene. Ihr gehören bundesweit rund 275’000 Mitglieder an, welche jährlich einen finanziellen Beitrag leisten.  Beide Organisationen verstehen sich als erfolgreiche Interessenvertretung und leistungsstarke Service-Institution für die Senioren. Ihr ‘Erfahrungsschatz sei das Startkapital für Morgen’, lautet ihre Grundmotivation.

Die OSZE verständlich fassbar gemacht

Des Weiteren konnte die Mitte 60+ Gruppe einen Einblick in die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) nehmen. Weltweit gilt sie als die grösste Sicherheitsorganisation. Ihr gehören 57 Staaten aus Europa, Zentralasien und Nordamerika sowie 11 Partnerorganisationen an. Derzeit ist die OSZE die weltweit größte regionale Sicherheitsorganisation. Ihre Aktivitäten decken ein breites Spektrum von Sicherheitsfragen, wie z. B. Konfliktverhütung zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die uneingeschränkte Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten. Umfassend hat Nicolas Plattner, Geschäftsträger und stellvertretender Missionschef die komplexe Rolle der Schweiz dargestellt. Zu einem grossen Teil habe die OSZE präventive Funktionen, welche im Kontext zwischenstaatlicher Verhältnisse und Konflikte von zentraler Bedeutung sei. Im Jahr 2026 wird die Schweiz zum dritten Mail den Vorsitz übernehmen und somit auch Gastland für das jährliche Ministertreffen sein.

Ein vielschichtiges Mandat als Schweizer Botschaft in Wien

Wie vielschichtig und zeitaktuell die Bedeutung und Funktionen die Botschaft der Schweiz in Österreich ist, präsentierte Manuel Irman als stellvertretender Missionschef. Die Botschafterin Salome Meyer abwesend bei der zeitgleichen Schweizer Truppenübung «Trias 25» in Österreich, an welcher auch Bundesrat und VBS-Chef Martin Pfister präsent war. Das zweistündige Treffen in der Schweizer Botschaft, welche erst vor wenigen Jahren am Standort an der Prinz-Eugenstrasse lokalisiert ist, gab einen authentischen Einblick in bilaterale und multilaterale Diplomatie der Schweiz.

Ein spannender Blick über die Landesgrenze

Die summarisch beschriebenen Begegnungen sind ein Rückblick auf lehrreiche Treffen und Einblicke in ausgewählte und rund um gastfreundliche Institutionen. All diese waren sehr verdankenswert nur möglich dank dem initiativen Organisationsduo von Ida Glanzmann-Hunkeler als Präsidentin und Peter R. Hofmann als Geschäftsführer von Die Mitte 60+ Schweiz.

Text und Fotos: Alois Hodel, Egolzwil LU

 

Bilder des Anlasses

Aufmerksame Schweizer Gäste bei der spannenden Präsentation der CH-Botschaft in Wien.

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Mitte 60plus-Präsidentin Ida Glanzmann mit Manuel Irman, stv. Missionschef CH-Botschaft in Wien.

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Gruppenbild der Gästegruppe «Mitte 60plus Schweiz» vor den Nationen-fahnen im Plenarsaal der OSZE

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Nicolas Plattner, Geschäftsträger des Ständigen CH-Rats bei der OSZE mit Ida Glanzmann und Sekretärin K. Pouttu.

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Gruppenbild beim ÖVP-Seniorenbund (vl): Peter Hofmann, Michael Schleifer, Ida Glanzmann, Heinz K. Becker und Josef Aregger, ehem. Botschafter.

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Ein illustres Quartett (vl) Adriano Imfeld, Rico De Bona, Ida Glanzmann und Josef Aregger (ehem. CH-Botschafter mit Romooser Wurzeln).

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Mit grosser Kompetenz und viel Schalk führte Andres Thaler durchs österreich. Parlamentsgebäude (hier im Nationalrats-Saal mit Glaskuppel)

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Michael Schleifer, der amtierende Generalsekretär des österreichischen Seniorenbundes ÖVP bei seinem umfassenden Vorstellungsreferat.

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Hohe Würdenträger der ÖVP (vl): Bundeskanzler Chistian Stocker, Klaudia Tanner, Bundesministerin für Landesverteidigung und Nico Marchett, Generalsekretär der Volkspartei

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Alt Botschafter Josef Aregger (links) im angeregten Dialog mit Rico De Bona, Adriano Imfeld und Paul Rüst.

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Die Schweizer Botschaft überraschte ihre Gäste mit feinen Leckereien.

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Ein reichhaltiges Menü mit legendären Wiener Schnitzel, Mischsalat und Petersilie-Kartoffeln

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Symbolbild: wer zuviel (Steuer)Geld hat neigt oft dazu, dieses grosszügig auszuschütten.

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Die parkseitige Ansicht der geräumigen Botschaftsgebäudes der Schweizer Botschaft in Wien.

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Gruppenbild der Reisegruppe Mitte 60plus Schweiz mit ÖSP-Generalsekretär Michael Schleifer (hintere Reihe, mitte)

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Alternatives Dislozieren per Taxi oder per flinken E-Scooter, von aNR Ruth Humbel aufmerksam beobachtet.

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