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Dreimal Nein aus politischer Mitverantwortung

5. Februar 2026

Rundum Ablehnung von drei Abstimmungsvorlagen vom 8. März empfiehlt der Vorstand von Die Mitte 60plus Schweiz. Keine dieser Vorlagen bringt unserer Gesellschaft echten Mehrwert. Und keine brächte unser Land in ohnehin schwierigen Herausforderungen weiter, konstatierte der Vorstand unter ihrer Präsidentin Ida Glanzmann-Hunkeler (alt Nationalrätin, Altishofen LU).

Die Individualbesteuerung wird als eine sehr schlechte Lösung für ein erkanntes Problem erachtet. Dieser Systemwechsel brächte neue krasse Ungerechtigkeiten für viele Familien, Alleinerziehende, Rentner/innen und Ehepaaren mit ungleichen Einkommen. Zudem würde die Bürokratie um geschätzte rund 6000 Stellen massiv aufgebläht und viel teurer. Ebenfalls 21 Kantone lehnen diese Individualbesteuerung ab.

Die SRG-Halbierungsinitiative ist verlockend, wäre aber ein folgenschwerer Bumerang gegenüber einem zeitgemässen, sachgerechten und ausgewogenen Service Public. Der SRG aus unterschiedlichsten Gründen eins auswischen zu wollen, wäre kurz gedacht und ein echter Nachteil für den gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhalt der Schweiz. Nachgerade im Seniorenalltag werden informative, unterhaltende und zeitaktuelle mediale TV und Radio-Angebote sehr geschätzt. Diesen Service-Public abzustrafen wäre generell für unsere Demokratie schädlich.

Ebenfalls ein Nein wird unsererseits den Stimmenden empfohlen zur «Klima-Fonds»-Initiative. Diese ist wenig konkret formuliert, fragwürdig finanziert und aktuell nicht zielführend.
Angesichts namhafter Herausforderungen in Gesellschaft und Wirtschaft sowie der geopolitischen Unsicherheiten müssen Weitsichtigkeit und echte politische Mitverantwortung zum Wohl unseres Landes vorrangig sein vor ideologischen Experimenten.

Vorstand Die Mitte 60plus Schweiz:
Ida Glanzmann-Hunkeler, Präsidentin, Altishofen LU
Peter R. Hofmann, Sekretär, Oberägeri ZG

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